27.02.2018 – Vermisster Soldat aus Eitensheim nach 72 Jahren in Polen geborgen

Schicksal des Eitensheimer Kameraden Paulus Mayer geklärt

Vor kurzem bekam Johanna Frontzek aus Eitensheim Post von der Deutschen Dienststelle in Berlin und vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aus Kassel. Was in den Briefen stand, konnte sie zuerst nicht glauben. Hatte man doch ihren Vater, der seit Januar 1945 in Polen vermisst war, bergen können. Einen Suchantrag hatte sie beim Volksbund und dem Roten Kreuz lange gestellt. Paulus Mayer, ihr Vater, musste im Dezember 1943 nochmal in den Krieg ziehen, sie war damals knapp 4 Jahre alt und hat den Abschied nie aus ihren Gedanken verloren. Gerade um Weihnachten herum, so die Tochter, kamen mir die Bilder immer wieder vor Augen als sich der Vater von der Familie verabschiedete. Niemand konnte ahnen, dass es ein Abschied für immer war als Paulus Mayer Frau, die keine Tochter Johanna und seinen erst 6 Monate alten Sohn Paul zurücklassen musste. „Mein ganzes Leben hat mir etwas gefehlt, jetzt ist es da, der Kreis hat sich geschlossen, leider kann es mein Bruder Paul nicht mehr miterleben, er ist vor Jahren schon gestorben“, so die Tochter Johanna. Als Trost blieben uns die ganze Zeit nur die vielen Briefe des Vaters von der Front, die ihre Mutter alle sorgsam aufbewahrt hatte. Jetzt hat sich das Schicksal ihres Vaters aufgeklärt. Paulus Mayer wurde am 04.Juli 1905 in Pietenfeld geboren und heiratete im Jahre 1935 Johanna Schneider aus Enkering. Beide hatten in Eitensheim eine Anstellung bei einem Bauern gefunden und sich kennen gelernt. In Eitensheim blieben sie sesshaft. Im Dezember 1944 musste er mit seiner Einheit, dem 6. Batterie Stellungs-Werfer-Regiment 102, nach Polen, bei Januszewice in den Bezirk Petrikau, über 700 km entfernt von der Heimat. Dort fand er, so steht es im Schreiben der Deutschen Dienststelle, zwischen dem 11. und 20. Januar 1945 den Tod. Aufgrund der Erkennungsmarke aus einem, vor kurzem entdeckten, Kameradengrab in Januszewice nähe Posen, konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass es sich um Paulus Mayer handelt. In diesem Kameradengrab wurden die Gebeine von 80 deutschen Soldaten exhumiert und durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in den 360 km vom Bergungsort entfernten Sammelfriedhof nach Siemianowice, nähe Krakau, umgebettet. In der 3,4 Hektar großen und vom Volksbund unterhaltenen deutschen Kriegsgräberstätte, die im Oktober 1998 der Öffentlichkeit übergeben wurde, fanden bisher ca. 32.500 deutsche Kameraden ihre letzte Ruhestätte, nun auch Paulus Mayer.

Weitere Infos und einen ausführlichen Bericht finden Sie auch unter www.donaukurier.de.

Paulus Mayer aus Eitensheim, sein Schicksal konnte nach 72 Jahren geklärt werden.

Friedhof auf dem er jetzt seine letzte Ruhe fand.

08.01.2014 – Öffnung und Beitragserhöhung beim KSV Eitensheim

Zahlreiche Mitglieder konnte der zweite Vorsitzende Johann Kufner zur Jahreshauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins Eitensheim begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem ersten Bürgermeister Michael Stampfer. Kufner entschuldigte den ersten Vorsitzenden Rudi Wecker, der leider kurzfristig krankheitsbedingt passen musste. Zu Beginn der Versammlung wurde der Verstorbenen Mitglieder des Vereins gedacht. In seinem Jahresbericht erwähnte Kufner als Höhepunkt das Patenbitten und das Gründungsfest des „KuK“ Pietenfeld sowie der „FFW“ Eitensheim. Bei allen Veranstaltungen war man zahlreich vertreten. Weiterhin „rückte“ die Fahne an Fronleichnam, beim Pfarrfest, beim Jahrtag des Patenvereins Gaimersheim und am eigenen Jahrtag aus, so Kufner weiter. Zwei verstorbene Kameraden wurden auf ihrem letzten Weg begleitet. Auch beteiligte sich der Verein bei der „Aktion Saubere Landschaft“ und übernahm die Maibaumwache. Dem neugegründeten Burschenverein überließ man die zweite Fahnenstange um ihnen die Teilnahme am Gründungsfest der Feuerwehr zu ermöglichen. Kufner danke den ehrenamtlichen Haussammler für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“. Die Sammlung erbrachte ein erneutes Rekordergebnis in Höhe von 2.666 Euro. Nach dem Bericht des Schriftführers Hans Beyerle folgte der Kassenbericht von Kassier Werner Mogl. Er berichtete über ein Minus von über 800 Euro. Auch die beiden nächsten Tagesordnungspunkte „Beitragserhöhung und Satzungsänderung“ führte der Kassier durch. Sachlich und klar brachte Mogl der Versammlung die Notwendigkeit einer Beitragserhöhung von 10 auf 15 Euro rüber. Am Ende wurde die Erhöhung bei drei Gegenstimmen genehmigt. Auf Grund von massiven Nachwuchsproblemen hatte der Vereinsausschuss eine Satzungsänderung vorbereitet. Mogl brachte auch diese der Versammlung näher. Im Besonderen ist in der neuen Satzung die „Öffnung“ des Vereins für alle Personen die den Vereinszweck fördern und die Interessen des Vereins verfolgen, geregelt. Um die Zukunft des Vereins zu sichern und in der Hoffnung, junge Interessenten / innen aufnehmen und diese für die Vereinsarbeit gewinnen zu können, stimmte die Versammlung der Satzungsänderung einstimmig zu. Der Name „Krieger- und Soldatenverein“ bleib dabei nach wie vor bestehen.

Bei der anschließenden Neuwahl wurden für die beiden scheidenden Beisitzer Willi Schneider und Klaus Woitas, Siggi Plank und Jürgen Seitz in die Vereinsführung gewählt.

Die beiden scheidenden Ausschussmitglieder vom KSV Eitensheim Willi Schneider (2ter v.li.)und Klaus Woitas (2ter v.re.) bekamen von Bürgermeister Stampfer (li) und zweiten Vorstand Kufner (re) Dank und Anerkennung ausgesprochen.

 

11.04.2013 – Wüstenschnaps zum Patenbitten beim KSV Eitensheim

Die Mitglieder des Krieger- und Kameradenverein Pietenfeld haben wie bereits beim letzten großen Fest vor 25 Jahren den Krieger- und Soldatenverein Eitensheim um die Übernahme der Patenschaft für das vom 24.- 26. Mai 2013 stattfindende 100-jährige Vereinsjubiläum gebeten.

Mit einer großen Abordnung bestehend aus den Mitgliedern des Festausschusses, sowie zahlreichen Festmadln und Festbuam, sowie dem 3. Bürgermeister der Gemeinde Adelschlag Werner Schmelz hatten sich die Pietenfelder auf nach Eitensheim gemacht um ihr Anliegen vorzutragen. Angeführt von der Pietenfelder Dorfmusi, unter der Leitung von Lucia Birzer, machte man sich zusammen mit den Mitgliedern des Krieger- und Soldatenverein Eitensheim und Bürgermeister Michael Stampfer zuerst auf den Weg zum Schirmherrn MdB Dr. Reinhard Brandl um diesen abzuholen. Begleitet von bayerischer Blasmusik marschierte der stattliche Zug dann durch den Ort in Richtung Feuerwehrhaus.

Nach der Begrüßung der den 1. Vorsitzenden Rudi Wecker führte Werner Mogl durchs Programm.

Eine Abordnung der Pietenfelder Krieger bestehend aus dem Festleiter Hans-Peter Kraus, dem Vorsitzenden Christian Schiegl, seinem Stellvertreter Michael Kraus jun., sowie Anna Domina als Vertreterin der Festdamen und Festbuam bat anschließend in Versform um die Übernahme der Patenschaft. D’Lumpen aus Pietenfeld, welche allesamt auch Festmadl und Festbuam sind, begleiteten das Programm in gekonnt souveräner Weise musikalisch.

Zunächst mussten die Pietenfelder das mitgebrachte Werbegeschenk auf 100 Liter Bier erhöhen, ehe man seitens der Eitensheimer zum Weitermachen bereit war. Nachdem diese geklärt war, kam man der alten Tradition entsprechend – dem „Scheitlknien“ nach. Auch MdB Dr. Reinhard Brandl musste dran glauben und mit den Pietenfeldern niederknien.

Nach wiederholtem und lautstarkem Bitten aller mitgekommenen Pietenfelder erklärten sich die Eitensheimer zur Übernahme der Patenschaft bereit, jedoch erst nachdem die Abordnung kniend drei Aufgaben bewältigt hatte.

So kamen die Bittsteller bei Ihrer ersten Aufgabe in den Genuss eines „Wüstenschnaps“ – einem Stamperl Semmelbrösel, welches diese „trinken“, besser gesagt hinunterwürgen mussten.

Nach dieser sehr trockenen Angelegenheit wurde es bei der zweiten zu lösenden Aufgabe eindeutig feuchter. So mussten die knienden Pietenfelder mit Ihrem Schirmherrn mit einem extra angefertigten langen Brett, in welchem gefüllte Weizenstutzen steckten, Ihre Trinkfestigkeit beweisen. Zwei Eitensheimer Kameraden hoben dieses an den Seiten an, während die Bittsteller die Gläser gleichzeitig und synchron leeren mussten, was aufgrund der lauten Anfeuerungsrufe der Zuschauer und der musikalischen Begleitung der Lumpen kein Problem darstellte.

Bei der dritten und letzten Aufgabe wurde ein Nagelbalken hereingetragen. Insgesamt 100 Nägel – einer für jedes Jahr des Vereinsbestehens – mussten in das Holz geschlagen werden. Hierbei wurden die Kräfte der Pietenfelder nochmals voll gefordert. Doch auch diese Kraftprobe wurde gelöst, weshalb dem lange ersehnten und erlösendem „Ja“ vom Eitensheimer Nachbarverein nichts mehr im Wege stand.

Der Vorsitzende Rudi Wecker erklärte vor allen Anwesenden im Namen des Krieger- und Soldatenvereins Eitensheim die Patenschaft für das Jubiläum im Mai zu übernehmen.

D’Lumpen beendeten den offiziellen Teil des Programms mit einem letzten Stück, bevor es für alle Gäste die versprochene Brotzeit gab.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein klang das Patenbitten bei bester Stimmung und in Vorfreude auf das große Jubiläum im Mai aus.

Nähere Informationen zum Festprogramm können auf der Homepage, unter www.kkv-pietenfeld.de eingesehen werden.

Der Festzug zum Patenbitten führte zum Feuerwehrhaus in Eitensheim.

Nicht nur Schirmherr MdB Dr. Reinhard Brandl, 3.v.l., tat sich beim „trinken“ des Wüstenschnapses sehr schwer.

100 Nägel, für jedes Jahr einen, mussten die Pietenfelder Krieger- und Kameraden mit Schirmherrn MdB Dr. Reinhard Brandl, 3.v.l., in den Balken schlagen.

17.07.2011 – KSV Eitensheim erhält höchste Ehrung des Volksbundes

135 Jahrfeier mit Ehrungen

Eitensheim (wm)

Sein 135-jähriges Gründungsfest beging der Krieger- und Soldatenverein Eitensheim am Wochenende. Im Schützenheim trafen sich die Mitglieder und feierten zusammen mit Ehrengästen, Patenvereine, Patenkinder und Fahnen-abordnungen der örtlichen Vereine gebührend.

Doch zuvor fand der Festgottesdienst, zelebriert von H. Pfarrer M. Konecny, in der Pfarrkirche statt. Dabei erhielten der Verein vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., vertreten durch den Kreisvorsitzenden Martin Heiß aus Titting, die höchste Auszeichnung des Verbandes. Als Anerkennung für seine „Überragende Förderung und Mitarbeit“, so der Wortlaut der Urkunde, wurde das Fahnenehrenband „MORTUI VIVENTES OBLIGANT“ -„Die Toten verpflichten die Lebenden“- an die Fahne geheftet. Der Verein hat sich diese Auszeichnung redlich verdient, so Martin Heiß in seiner Rede, denn der KSV Eitensheim sei seit Jahrzehnten mit seinen Sammelergebnissen an der Spitze Bayerns zu finden. Bei der Totenehrung am Kriegerdenkmal erinnerte Vorstand Rudi Wecker an die 106 in Stein gemeisselten Kameraden des Ortes die in den beiden Weltkriegen sinnlos ihr Leben lassen mussten. Als Krieger- und Soldatenverein sind wir uns der besonderen Pflicht bewusst, immer wieder an den Wert des Friedens zu erinnern. Friede ist kein Schicksal, sondern unser Auftrag, genauso wie der Krieg unser Versagen ist, so der Vorstand.

Bei der weltlichen Feier im Schützenheim konnte Wecker auch den Kameraden Dr. Reinhard Brandl, MdB, begrüßen. Des weiteren begrüßte er vier Kriegsteilnehmer, den Gebietsverbands- vorsitzenden der Krieger- und Soldatenvereine der Region 10 Josef Vogelsang, als Vertreter des Volksbundes Martin Heiß, die Patenvereine aus Gaimersheim und Buxheim sowie die Patenkinder aus Hitzhofen und Tauberfeld. Den befreundeten Veteranenverein aus Unterammergau und Bürgermeister Michael Stampfer hieß er ebenfalls herzlich willkommen. Nach einer kurzen Begrüßung bedankte sich Wecker ganz besonders bei Bürgermeister Stampfer für die sehr gute Zusammenarbeit und für die Unterstützung bei der erneuten Renovierung des Kriegerdenkmals. Alle sechs Gedenksteine mitsamt Mariensäule wurden gereinigt, imprägniert und die Schriften nachgezogen. Es sei wichtig, so Wecker, dass Kriegerdenkmäler und auch Soldatenfriedhöfe in aller Welt als „Lernorte der Geschichte und als Stätten der Mahnung und des Gedenkens“ auf Dauer erhalten und gepflegt werden. Dies hob auch Bürgermeister Stampfer in seinen Grußworten heraus in dem er an die Erstellung des Kriegerdenkmals und an die Geschichte des Jubelvereins erinnerte. Stampfer bedankte sich seinerseits auch beim Verein für sein Engagement und lobte die gute Vereinsführung. Auch dankte er allen die den Verein 135 Jahre lang geführt haben. Gebietsverbandsvorsitzender Josef Vogelsang konnte anschließend mehrere Ehrungen durchführen: Dem Bürgermeister Stampfer überreichte er die „Verdienstnadel in Silber“ des Bayerischen Soldatenbundes. Der ehemalige Vorstand Johann Kufner durfte als Dank seine 18-jährige Tätigkeit als Vereinschef einen bayerischen Porzelanlöwen in Empfang nehmen. In den Genuss einer ganz besonderen Ehrung kamen dann vier anwesende Kriegsteilnehmer. Aus der Hand von Vogelsang und Vorstand Wecker, erhielten die Kameraden Alois Mogl, Matthäus Wagner, Rudi Kinter und Xaver Kufner eine Ehrenurkunde als Dank für die dem Vaterland und dem Verband geleisteten Dienste. Vier weiteren, leider nicht nicht anwesende Mitgliedern, nämlich Anton Dier, Rudi Pfaffel, Alfred Koob und Romuladas Bitautas werden die Ehrungen nachgereicht. Viel länger als der offizielle Teil, dauerte dann der Festabend. Nach dem reichhaltig und sehr gutem Buffet feierten die Krieger ihren Geburtstag bis in die frühen Morgenstunden.

Die geehrten Kriegsteilnehmer: v.l. Vorsitzender Rudi Wecker, Alois Mogl, Rudi Kinter, Matthäus Wagner und Xaver Kufner.

06.11.2011 – Rudi Wecker neuer Vorstand des KSV Eitensheim

135jähriges Gründungsfest geplant

Eitensheim (wm) Die traditionell am Dreikönigstag stattfindende Generalversammlung des Krieger- und Soldatenvereins Eitensheim stand ganz im Zeichen der Neuwahlen der kompletten Vorstandschaft. Nachdem der bisherige Vorstand Johann Kufner nach 18 Jahren Amtszeit nicht mehr kandidierte, wurde einstimmig Rudi Wecker als sein Nachfolger gewählt. Doch zuvor eröffnete der noch amtierende Vorstand Kufner im Schützenheim die Versammlung und hieß als Gast Bürgermeister Michael Stampfer willkommen. Nach dem Totengedenken verlas Schriftführer Hans Beyerle die fälligen Protokolle, bevor Kassier Werner Mogl über ein Minus von 255 Euro im abgelaufenen Vereinsjahr berichtete.

Danach gab Kufner seinen Jahresbericht ab. Anfang des Jahres beging der Verein – wie alle Jahre – den Gedenkgottesdienst für verstorbene, gefallene, vermisste und vertriebene Kameraden. Anschließend wurde die Kameradschaftspflege im Schützenheim groß geschrieben. Der Verein beteiligte sich am 25jährigen Jubiläum des Krankenpflegevereins, beim 110jährigen Geburtstag des KSV Bergheim und beim Jahrtag des Patenvereins Gaimersheim. Fünf Kameraden konnte man zu runden Geburtstagen gratulieren und zwei Kameraden begleitete die Fahne auf ihrem letzen Weg, so Kufner weiter. Höhepunkt des Vereinsjahres war wie immer der eigene Jahrtag, der am Volkstrauertag begangen wird. Dort wurden u.a. fünf Kriegsteilnehmer für ihre 60jährige Treue zum Verein geehrt. Die alljährliche Sammlung für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“, durchgeführt von diversen Ausschussmitgliedern, erbrachte die Rekordsumme von 2.240 Euro. Kufner bedankte sich sehr herzlich bei allen Spendern und Sammlern. Bevor er seinen letzten Jahresbericht als Vorstand schloss, bedankte sich Kufner noch einmal bei Allen, die ihn in seiner 18jährigen Amtszeit unterstützt hatten, besonders bei Bürgermeister Stampfer mit dem er immer eine sehr gute Zusammenarbeit pflegte.

Die anschließende Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: 1.Vorstand Rudi Wecker, sein Stellvertreter ist Johann Kufner. Das Amt des Kassiers übt weiterhin Werner Mogl aus. Dabei wird er unterstützt von Walter Geck als 2. Kassier. Das Amt des Schriftführers bleibt bei Hans Beyerle; 2. Schriftführer wurde Hans Gressmann. Das Amt des Fahnenträgers bleibt beim neuen Vorstand. Als Beisitzer fungieren Willi Schneider, Manfred Knörr, Max Steger und Klaus Woitas. Die Kasse prüfen Roland Ernst und Gerhard Langmeier.

Zu Punkt „Verschiedenes“ übernahm dann gleich der neugewählte Vorstand die Leitung der Versammlung. Bürgermeister Stampfer bedankte sich beim Verein für sein Engagement im Dorfleben und für die Durchführung der Haussammlung „Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ mit dem hervorragendem Ergebnis. Besonders bedankte sich das Gemeindeoberhaupt bei Vorstand Kufner für dessen Organisation des Volkstrauertages. Der neue Vorstand informierte dann noch ausführlich über die Durchführung des 135jährigen Gründungsfestes, das am 9. Juli 2011 gefeiert wird. Willi Schneider plant für dieses Jahr wieder einen Tagesausflug nachdem sich ein Gönner bereit erklärte, die Buskosten zu übernehmen. Mit einem „In Treue Fest“, dem Wahlspruch vieler Soldatenvereine, schloss der neue Vorstand Rudi Wecker die Sitzung.

25.05.2008 – Johann Kufner als Vorstand bereits in der sechsten Amtsperiode

Eitensheim (wm) Die traditionell am Dreikönigstag stattfindende Generalversammlung des Krieger- und Soldatenvereins Eitensheim stand ganz im Zeichen der Neuwahlen der kompletten Vorstandschaft. Dabei wurde einstimmig der alte Vorsitzende Johann Kufner wiedergewählt. Er führt den Verein nun schon in der sechsten Amtsperiode und somit im sechszehnten Jahr.

Doch zuvor eröffnete Kufner im vollbesetzten Nebenzimmer des Eitensheimer Sportheims die Versammlung und hieß als besonderen Gast den Schirmhern der beiden letzten Gründungsfeste Oberstleutnant der Reserve Hans Gressmann willkommen. Nach dem Totengedenken verlas 1.Schriftführer Hans Beyerle das Protokoll der letzten Hauptversammlung bevor Kassier Werner Mogl über ein kleines Minus im abgelaufenen Vereinsjahr berichtete. Danach gab Vorstand Kufner seinen Jahresbericht ab. So hielt der Verein einen Gedenkgottesdienst ab, nahm an der 40 Jahrfeier der „Freunde des Bayerischen Armeemuseums“ teil und beteiligte sich an der Umweltaktion „saubere Landschaft“. Bei der Frühjahrs- und Herbstversammlung des Gebietsverbandes war man ebenso vertreten wie beim Jahrtag des Patenvereins aus Gaimersheim. Im Juli nahmen die Kameraden am 111-jährigen Gründungsfest der Orientschützen im eigenen Ort teil. Anfang Oktober beteiligte man sich am „Tag der Reservisten“ auf dem Paradeplatz in Ingolstadt. Der Höhepunkt des Vereinsjahres war der Jahrtag, so Kufner weiter. 58 Personen darunter mehrere Ehrengäste nahmen an der alljährlichen Veranstaltung teil. Dabei konnte der Vorstand zwei Kameraden für 10 jährige und acht Kameraden für 25 jährige Mitgliedschaft auszeichnen. 30 Jahre im Verein sind bereits Roland und Josef Ernst sowie Hans Richter. Sein 40 jähriges Vereinsjubiläum konnte Herman Bauch feiern. Die Vereinsfahne senkte sich dieses Jahr über das Grab eines Kameraden, des weiteren nahm die Fahnenabordnung an dem Begräbnis des ehemaligen Eitensheimer Pfarrers Engelhard Eisentraut teil, der Anfang Dezember in Neumarkt verstarb. Drei Kameraden besuchte eine Abordnung der Vorstandschaft und gratulierte zu runden Geburtstagen. Bei der diesjährigen Kriegsgräbersammlung die wieder von diversen Ausschussmitgliedern durchgeführt wurde, kam ein erneuter Spitzenbetrag in Höhe von 2007 Euro zusammen. Die abschließende Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorstand bleibt Johann Kufner; sein Stellvertreter ist wie bisher Willi Schneider. Das Amt des Kassiers übt weiterhin Werner Mogl aus, sein Stellvertreter ist Walter Geck. Das Amt des Schriftführers bleibt bei Hans Beyerle; 2. Schriftführer ist Andreas Langmeier jun.. Die Fahne tragen Rudi Wecker und Max Steger. Als Beisitzer fungieren Hans Gressmann und Klaus Woitas, neu hinzu kam Manfred Knörr. Die Kasse prüfen Roland Ernst und Hans Winhard.

24.09.2007 – Zeitungsartikel: Kriegerjahr im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums

Fahnenbegleiter verabschiedet, Werner Mogl vom Volksbund ausgezeichnet

Eitensheim (si) Zur traditionell am Dreikönigstag stattfindenden Jahreshautpversammlung waren die Mitglieder des Krieger- und Soldatenvereins Eitensheim ins Sportheim geladen. Vorsitzender Hans Kufner konnte viele Kameraden begrüßen, darunter auch den Schirmherrn der letzten beiden Gründungsfeste Hans Gressmann und mehrere Gemeinderäte. Nach dem Totengedenken standen die Berichte über das im vergangen Jahr abgehaltene 130-jährige Gründungsfest auf der Tagesordnung. Zuerst hielt Vorstand Kufner als Festleiter einen Rückblick über die Organisation und die Durchführung. Dabei zeigte er sich sehr zufrieden. Kann er doch in seiner 14 jährigen Amtszeit als Vorstand auf bereits drei durchgeführte Vereinsjubiläen zurückblicken. Alle Punkte die sich der Festausschuss vorgenommen hatte, konnte man letztendlich auch verwirklichen. „Ich bin immer wieder erstaunt was wir mit Kameradschaft und Zusammenhalt alles erreichen können“, so der Festleiter und Vorstand. Im anschließenden Kassenbericht konnte Festkassier Werner Mogl berichten: „dass trotz der immensen Ausgaben die so ein Fest nach sich zieht, immer noch etwas übrig bleibt.“ Anschließend ging Kufner auf die weiteren zahlreichen Aktivitäten des Vereins im abgelaufenem Jahr ein. Anfang April beging der Verein- wie alle Jahre den Gedenkgottesdienst für verstorbene, gefallene, vermisste und vertriebene Kameraden. Das zum zweiten Mal durchgeführte Kegelturnier gewann Werner Mogl. Des weiteren nahm die Fahnenabordnung an der Fronleichnamsprozession, an einer Beerdigung und beim Jahrtag des Patenvereins in Gaimersheim teil. Zu einem runden Geburtstag eines Kameraden konnte eine Abordnung der Vorstandschaft gratulieren. Des weiteren besuchte man in Neumarkt den dort wohnenden, ehemaligen Eitensheimer Pfarrer E. Eisentraut an seinem 80. Geburtstag. Im Namen des Vereins gratulierte Vorstand Kufner und überreichte ein Präsent. Eine Woche nach dem eigenen Jubiläum fuhren die „Krieger“ zum Gegenbesuch nach Hitzhofen. Dort feierte der Sportverein sein 60-jähriges Gründungsfest. Die alljährliche Sammlung für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“, durchgeführt von diversen Ausschussmitgliedern, erbrachte wieder einen sehr stattlichen Betrag von 1.865 Euro. Kufner bedankte sich sehr herzlich bei allen Sammlern „Höhepunkt des Jahres war unser Jahrtag“, so Kufner weiter. 47 Kameraden gaben sich im Schützenheim die Ehre. Für langjährige Treue zum Verein wurden dabei ausgezeichnet: Anton Beck, Dionys Schiebel, Werner Schießler für zehn Jahre, Romuladas Bitautas, Konrad Löffler, Alfred Pürzer, Willi Schneider, Karl Senft und Hans Winhard für 25 Jahre und für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Alfred Hirsch, Andreas Langmeier jun., Josef Trini und Hans Meier geehrt. Die besondere Ehrung für 50 Jahre treue Mitgliedschaft konnten Josef Baumann und Alois Mogl sen. in Empfang nehmen. Des weiteren wurden bei diesem Anlass die beiden Fahnenbegleiter Xaver Kufner sen. und Martin Meyer verabschiedet. Beide begleiteten ihr Amt über 25 Jahre. Zum Schluß seines Berichtes konnte Kufner noch von zwei Neuaufnahmen im abgelaufenen Jahr berichten. Des weiteren bedankte sich der Vorstand bei all denen die sich im vergangenen Jahr wieder zum Wohle des Vereins engagiert hatten. Für das diesjährige Vereinsjahr ist im Terminkalender schon einiges eingetragen so der Vorstand weiter. Unter anderem steht dieses Jahr das „krumme“ Jubiläum der hiesigen „Orient Schützen“ an. „Beim 111-jährigen Jubiläum wird der KSV natürlich nicht fehlen“, so der Vorstand. Danach konnte Kufner eine besondere Ehrung aussprechen: Im Namen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. konnte er Kameraden Werner Mogl für dessen langjährige und erfolgreiche Tätigkeit als Haussammler die Silberne Verdienstspange mit Ehrenurkunde des Landesverbandes Bayern überreichen. Zum Schluss der Versammlung zeigte Walter Geck noch einen Diavortrag vom abgelaufenen Gründungsfest.